
Obdachlosigkeit in der Region Basel
Die erste Studie des Instituts, mit der versucht wurde, das Phänomen Obdachlosigkeit für die Schweiz neu zu positionieren.
Laufzeit: 2018–2019
Finanzierung: Christoph Merian Stiftung
Die Studie zeigt: In Basel sind rund 100 Menschen obdachlos und schlafen draussen oder in Noteinrichtungen. Rund 200 Personen haben keine eigene Wohnung, viele von ihnen kommen bei Bekannten unter und halten sich tagsüber in verschiedenen Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und/oder im öffentlichen Raum auf. Waren früher vor allem arbeitslose und/oder drogensüchtige Menschen obdach- oder wohnungslos, suchen heute vermehrt Menschen mit psychischen Problemen, Arbeitssuchende aus Zentral- und Osteuropa, Sans-Papiers und Asylsuchende die Hilfseinrichtungen auf. Fazit: Obdachlosigkeit erfordert eine Gesamtbetrachtung, welche Wohnungslosigkeit, prekäres Wohnen, Lebenswelt und Bedarfslagen von Betroffenen berücksichtigt.
Forschungsbericht
Publikationen
Drilling, M. & Dittmann, J. (2020).
Für wen wäre Housing First eine Antwort?
In: Fabian, C., Müller, E., Zingarelli, J. & Daurù, A. (Hrsg.): Housing First. Ein (fast) neues Konzept gegen Obdachlosigkeit. Überlegungen anhand der Basler Obdachlosenstudie. S. 11-19
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Drilling, M. & Dittmann, J. (2019)
Obdach- und Wohnungslosigkeit: die gravierendste Form der Armut. In: Zeitschrift für Sozialhilfe (ZESO), 2/19, 22-24
Dittmann, J. & Drilling, M. (2019).
Obdachlosigkeit und Verschuldung. Empirische Befunde und sozialpolitische Ableitungen. In: Sozial Aktuell 7/8. 24-26
Team
Jörg Dittmann
Matthias Drilling
Tobias Bischoff
Zsolt Temesvary
Berihun Wagaw
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Titelfoto: Copyright Matthias Drilling
